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New Western Dry Gin

Nachdem kleine Gin-Destillen seit Anfang der 2000er gefühlt wie die Pilze aus dem Boden sprießen, wurde auch der Wunsch nach Abwechslung und geschmacklicher Innovation laut.

Klar, dass die Distiller experimentierfreudig wurden die wildesten Gin-Versuche gestartet wurden. Im Zuge dessen hat sich eine ganz neue Sorte unter den Gins herausgebildet: Der New Western Dry Gin. Was daran aber so neu ist, schauen wir uns jetzt einmal an:

Alles rund um die Sorte New Western Dry Gin

Wir wissen, dass die Wacholderbeere das Aroma schlechthin bei Distilled oder (London) Dry Gins ist. Lange Zeit war die Wacholderbeere der alleinige Regent im Gin.

Die moderne Gin-Bewegung hat allerdings so einige spannende Überraschungen mit sich gebracht. So zeichnen sich die noch recht jungen New Western Dry Gins vor allem durch die Verwendung anderer Botanicals aus, sodass die Wacholderbeere geschmacklich weniger präsent ist und doch darf sie natürlich auch bei einem New Western Dry Gin nicht fehlen. Genau wie bei einem klassischen Dry Gin liegt der Alkoholgehalt hier bei mindestens 37,5%.

Geschmack und Aromen eines New Western Dry Gins

Der Experimentierfreude sind beim Destillationsprozess in diesem Fall quasi keine Grenzen gesetzt. Es ist nicht festgelegt wie oft der Gin destilliert werden muss und zu welchem Zeitpunkt die Botanicals zugegeben werden müssen. Die Distiller können sich also richtig austoben!

Botanicals im New Western Dry Gin

Neben den klassischen Gin-Botanicals wie Koriander, Angelikawurzel, Veilchenwurz, Kardamom, Pfeffer finden wie neue pflanzliche Stoffe im New Western Dry Gin Verwendung. Von Rose und Gurke über Beeren und Zitrusfrüchte bis hin zu Safran oder Kirschblüte – noch nie war Gin so abwechslungsreich und spannend! 

Lange Rede kurzer Gin:  Ähnlich einem Dry Gin. Weniger Wacholder, mehr Botanicals. Kann man auch gut pur auf Eis trinken!

Herstellung eines New Western Dry Gins

Wie der Name „New Western Dry Gin“ schon vermuten lässt, gibt es bei der Herstellung die eine oder andere Ähnlichkeit zu der eines London Dry Gins.

Während es bei einem London Dry Gin klare Regelungen über den Zeitpunkt der Zugabe der Botanicals gibt, ist der Brennmeister bei der Herstellung eines New Western Dry Gins wesentlich freier. Zum einen gibt es keine Vorgabe wann während des Destillationsprozesses die Botanicals hinzugegeben werden. Zum Anderen ist auch die Anzahl der Destillationsprozesse nicht reguliert. Ein London Dry Gin beispielsweise muss mindestens dreifach destilliert werden. Wichtig: Ein New Western Dry Gin darf nicht zusätzlich gesüßt werden!

Grundsätzlich beginnt die Herstellung mit der Verwendung von Neutralalkohol, welchem die Botanicals beigefügt werden, indem sie zerkleinert oder geschrotet und in den Alkohol gehängt werden. Dort verweilen die Botanicals je nach gewünschter Intensität über Tage oder sogar Wochen bis der Alkohol erneut destilliert, mit Wasser verschnitten und schließlich zum Abfüllen und Genuss bereit ist.

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