Nach mir die Ginflut!

Der Martini: Ein Cocktail mit Historie?

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Wohl jeder kennt dieses Bild aus den berühmten Hollywoodfilmen: Eine offensichtlich wohlhabende Dame fortgeschritten Alters, schlürft eine klare Flüssigkeit aus einem klassischen Cocktailglas, garniert mit Olive. Der Drink, den die meisten heute wohl nur noch aus Filmen kennen, hat eine lange Zeit die breite Masse der Gesellschaft begeistert. Ob der Martini auch heute noch salonfähig ist?

Die Zutaten eines Dirty Martini:

So viel sei gesagt: Bei den Zutaten eines Martinis scheiden sich seit jeher die Geister.

Gemein ist allen die Zugabe von Wermut, Oliven und Olivenlake. Dann aber gibt es zwei Lager. Die eine Seite schwört auf die Zugabe von Wodka, die andere Seite lässt nichts auf ihren Gin kommen.

Wir wären nicht bei SiebterGin, wenn wir nicht den Gin bevorzugen würden! Suchst du also ein klassisches Martini Rezept mit Gin, dann bist du hier genau richtig.

Das Rezept für einen Dirty Martini:

  • 5 cl Dry Gin
  • 1 cl trockener Wermut
  • 2 Barlöffel Olivenlake (Flüssigkeit aus dem Olivenglas)

Glas: Martiniglas oder Cocktailschale

Garnitur: Drei grüne Oliven mit Stein auf einem Holzspieß/Zahnstocher

Zubereitung:

  1. Das Cocktailglas vorkühlen.
  2. Gin, Wermut und Olivenlake in ein Rührglas mit Eis geben und miteinander verrühren.
  3. Den Drink in das gekühlte Glas geben.
  4. Mit den Oliven am Holzspieß garnieren

Zubereitungszeit: 5 Minuten

Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Welchen Gin für einen Martini verwenden?

Obwohl er als der Klassiker unter den Cocktails schlechthin gilt, scheint die Zubereitung manchmal für Verwirrung zu sorgen.

Der Markt hält die verschiedensten Gins bereit. Klar ist: Für die perfekte Zubereitung eines genüsslichen Martinis benötigst du einen Dry Gin. Diese zeichnen sich durch einen stärkeren Wacholdercharakter aus und auch durch Zitrusaromen. Weniger geeignet sind New Western Dry Gins oder Distilled Gins.

Eine kurze Geschichtsstunde…

…die meisten denken beim Martini wohl an Bond, James Bond. Geschüttelt, nicht gerührt wollte der gute Herr seinen Drink. Aber: Nicht mit Gin, sondern mit Vodka sollte er im Fall des 007 sein. Einen Vodka Martini – kann man machen, muss man aber nicht.

Wir sind Fan vom Gin im Martini und genauso war es wohl kein geringerer als der ehemalige amerikanische Präsident Franklin D.Roosevelt.

Im 18. Jahrhundert waren Herstellung, Transport und Verkauf von Alkohol durch die Prohibition gesetzlich verboten, was zur Folge hatte, dass die illegale Produktion von Alkohol zunahm. Um dieser Bewegung und damit verbundenen Gefahren entgegenzuwirken, unterschrieb Präsident Roosevelt im März 1933 ein Gesetz zur Aufhebung der Prohibition. Der Weg für die Herstellung und den Verkauf einiger alkoholischer Getränke war damit frei.

Zur Feier des Tages, so lauten Geschichten, soll Franklin D. Roosevelt auf das Ende der Prohibition genüsslich mit einem Martini angestoßen haben. Da hatte wohl selbst der ehemalige amerikanische Präsident einen SiebtenGin!

 

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